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Technologieforum Comparting 2009 - Das Comparting wird zum internationalen Branchen-Event


Rory Staunton,
Strategy Partners

Reinhold Frech,
Kodak

Der Eröffnungsvortrag wurde dieses Jahr in Englisch gehalten - Rory Staunton von Strategy Partners („The Future of Output Management: Identifying Opportunities in Challenging Times“) ging auf die augenblickliche Kernfragen der Branche ein: Wie wirkt sich die Krise au das Verhalten der Kunden und Anbieter aus, welche Trends lassen sich daraus ableiten und mit welchen Maßnahmen lĂ€sst sich gegensteuern. Seine Antworten streiften die gesamte Palette der PrioritĂ€ten vom Markenwert bis zur prozessorientierten Vorgehensweise in Projekten und waren insofern auch die Stichworte fĂŒr die nachfolgenden VortrĂ€ge.

Der Vortrag von Reinhold Frech von Kodak („Die 3. Dimension im Digitaldruck: Neue Technologien und Anwendungsmöglichkeiten“) entfĂŒhrte anschließend das Publikum in die Hardware-Welt der Drucktechnologien und zeigte zusammen mit einem Film, was mittlerweile insbesondere mit den neuen Tintentechnologien an OberflĂ€chen- und Hochglanzeffekten mit einem fĂŒnften Druckwerk möglich ist.

 

Marco Dönni,
ZRWest

Oliver Schenk,
Compart Deutschland GmbH

In dem Anwendervortrag „Mit Word, Excel & Co. auf die Rolle: Zentrales Output-Management aus Office-Umgebungen bei der ZRWest“ von Marco Dönni ging es um die individuelle Brieferstellung in den Fachabteilungen. Dort wurde der erhebliche zeitliche und mit viel Kosten verbundene Aufwand beim Drucken, Kuvertieren, Freimachen und Versenden durch ÜberfĂŒhrung dieser Dokumente in das zentrale Druckrechenzentrum deutlich reduziert. Dönni konnte an Hand der bei ZRWest eingefĂŒhrten Verfahren nachweisen, dass hier noch erhebliche Rationalisierungspotentiale in den Firmen schlummern.

Nach dem Mittagessen ging es mit einem weiteren Anwendervortrag weiter: Die PrĂ€sentation von John Amos (T-Systems UK), der leider verhindert war, wurde von Oliver Schenk, der das Projekt von Compart Deutschland aus begleitete und daher mit den Fakten in diesem Projekt bestens vertraut war, vorgetragen. Er zeigte dem Publikum, welche Vorteile es hat, wenn man „auf der grĂŒnen Wiese starten“ kann und demonstrierte an einigen Beispielen „Wie T-Systems UK seine dynamischen Print-Services neu aufgestellt hat“.

 

Jörg Palmer,
Compart AG

Andreas Pehnack,
Compart AG

Dirk Haun,
Compart AG

Thomas Funke,
Compart Deutschland GmbH

Zweifellos der Höhepunkt der PrĂ€sentationen im Urteil der Teilnehmer war die anschließende PrĂ€sentation „Aus dem Compart Labor“, in dem die Compart Mitarbeiter Jörg Palmer, Andreas Pehnack, Dirk Haun und Thomas Funke nicht nur die neuesten Produktentwicklungen, insbesondere von DocBridge Pilot und DocBridge Profiler, dem Publikum vorfĂŒhrten, sondern auch einen Einblick in die Vorgehensweise beim Erstellen und Testen von neuen Produktversionen gaben.

 

Harald Grumser,
Compart AG

Europa-Saal,
CongressCentrum Böblingen

Der nĂ€chste Tag stand ganz unter dem Schwerpunkt „SOA bzw. Service-Orientierte Architektur“. ZunĂ€chst referierte Harald Grumser, Vorstandsvorsitzender der Compart AG, ĂŒber das Thema „Muss die Post zur Post? Postversandlogistik im Vergleich" und beleuchtete damit die Entwicklung am Ende der Verarbeitungskette. Er prĂ€sentierte aktuelle Zahlen und Trends zur Entwicklung des physikalischen und elektronischen Versands in den unterschiedlichen Branchen und LĂ€ndern und zeigte, wie es mit neuen elektronischen Versandformen zu teilweise doch deutlichen Verschiebungen im Volumen zu Ungunsten des Briefversands gekommen ist und sich diese Tendenz mit dem Durchsetzen der elektronischen Signatur noch verstĂ€rken wird.

 

Julian KortlÀnder,
BÖWE SYSTEC Mailroom Communication AG

Oskar von Dungern,
Enso Publishing GmbH

Der anschließende Vortrag von Julian KortlĂ€nder (BÖWE SYSTEC Mailroom Communication AG) zum Thema „Sendungsverfolgung beginnt beim Druckdatenstrom: QualitĂ€tssicherung vom digitalen Dokument bis zum Briefkasten“ erinnerte vor allem an eines: Selbst aus Sicht eines Anbieters, der seine besondere Profession im Bereich der Kuvertierung aufweist, ist die gesamte Prozesskette, angefangen mit dem Erstellen der Dokumente bis hin zum Versand, als ein in sich zusammenhĂ€ngendes Gebilde mit vielen Schnittstellen zu anderen Prozessen zu betrachten.

Oskar von Dungern, fĂŒr Compart im Produkt-Management engagiert, machte schließlich den Begriff SOA zum Hauptthema seines Vortrags: „SOA, Yet Another Hype? GeschĂ€ftsprozessgestaltung und serviceorientierte Architektur im Druckzentrum“: Er erlĂ€uterte dem Publikum, was es mit diesem Begriff auf sich hat, warum er aus Sicht der Anwender so bedeutsam ist, wie die Hersteller das Thema bisher aufgenommen haben und auf welche Weise und mit welchem Erfolg bislang diese Strategien umgesetzt wurden. Daran anschließend erklĂ€rte er, dass und auf welche Weise Compart in den kommenden Produktversionen SOA-FunktionalitĂ€ten einfĂŒhren wird.

 

Marco Kornrumpf,
arvato services

Harald Hain,
Océ

Der nachfolgende Anwendervortrag nahm das Thema SOA wiederum aus Sicht eines Projekts auf: Marco Kornrumpf von arvato services zeigte in seinem Vortrag „Compart@arvato: Einbettung in eine serviceorientierte Architektur“, wie die SOA-GrundsĂ€tze bei arvato in einer sehr heterogenen Umgebung vom Dateneingang bis zum Multichannel-Output umgesetzt wurden. Er veranschaulichte an Hand von Beispielen, welche Vorteile dieses Vorgehen mit sich gebracht hat, aber auch welche Herausforderungen bewĂ€ltigt werden mĂŒssen.

Im Vortrag von Harald Hain von OcĂ© mit dem Titel „Voll flexibel trotz starrer Prozesse: Workflow-Management fĂŒr den unternehmensweiten Dokumentenfluss“ wurde nun das Thema SOA aus Sicht eines Anbieters behandelt. Er verdeutlichtet am OcĂ©-Produkt Cosmos, wie eine Workflow-Lösung sowohl auf Anwendungs- wie auch auf GeschĂ€ftsprozessebene die einzelnen Prozesse im Output-Management, die hĂ€ufig in getrennten Anwendungen abgebildet sind, verwaltet und steuert. Auf diese Weise können sie auch die Datenintegration verbessern und den Workflow optimieren.

 

Anette HassenjĂŒrgen,
Compart AG

Europa-Saal,
CongressCentrum Böblingen

Den Abschluss des Comparting bildete der Vortrag von Anette HassenjĂŒrgen, bei Compart fĂŒr Vertragsgestaltung, Markenrecht, Domainrecht und Datenschutz zustĂ€ndig, zum Thema „Urheberrecht lauert ĂŒberall: Nutzungsrechte in der IT“. Sie gab einen Überblick ĂŒber dieses Gebiet und brachte mit ihrer PrĂ€sentation Licht in eine Materie, die fĂŒr die Entwicklung und Nutzung von Produkten und die Verwendung von Fonts einerseits sehr bedeutsam, andererseits aber auch komplex und teilweise schwer durchschaubar ist.
Die Abendveranstaltung am ersten Abend fand im Schloss Weitenburg in der NĂ€he von Rottenburg statt. Das historische Ambiente dieser Burg bot eine imposante Kulisse und reichlich Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen.
 

So ging ein weiteres Comparting zu Ende, das nach eigenem Bekunden den Teilnehmern eine Menge Stoff fĂŒr Weiterbildung in Bezug auf die aktuellen Trends im Dokumenten- und Output-Management sowie einen Blick in die neuesten Entwicklungen und PlĂ€ne von Compart bot. Ebenfalls kamen den Anwendern und Anbietern die vielen Gelegenheiten in den Pausen und wĂ€hrend der Abendveranstaltung zugute, miteinander ins GesprĂ€ch zu kommen und sich ĂŒber Projekte, Erfahrungen und Produktimplementierungen zu unterhalten.

NĂ€chstes Jahr findet das Comparting 2010 am 23. und 24. September statt, wiederum im Europa-Saal des CongressCentrum Böblingen. Um auch nicht-deutschsprachigen Interessenten die Teilnahme zu ermöglichen, ist wieder geplant, den Zuhörern SimultanĂŒbersetzungen der VortrĂ€ge anzubieten.

 
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